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AP German: Free Response Questions

AP German: Free Response Questions

Written by the Fiveable Content Team • Published August 2020
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AP Deutsch: Free Response Questions (Freie Antwortfragen)


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Free-Response Question 1 (Freie Antwortfrage 1): E-Mail-Antwort

ANWEISUNGEN: Sie werden eine Antwort auf eine E-Mail-Nachricht 💻 verfassen. Sie haben 15 Minuten, um die Nachricht zu lesen und Ihre Antwort zu schreiben. Ihre Antwort sollte eine Begrüßung und einen Schluss enthalten und auf alle Fragen ❓ und Bitten ❗ in der Nachricht eingehen. In Ihrer Antwort sollten Sie auch nach weiteren Einzelheiten zu einem in der Nachricht erwähnten Punkt fragen. Außerdem sollten Sie eine formelle Anredeform verwenden.

Übersicht

Diese E-Mail ist von Sabine Heimbach, Leiterin der Kantine (Cafeteria) an Ihrer Schule. Sie bekommen diese Nachricht, weil die Küchenleitung an Ihrer Schule die Kantine und das Essen verbessern möchte.

💡 Von: Sabine Heimbach

Betreff: Ihre Meinung zur Kantine

Liebe Schülerinnen, liebe Schüler!

Wie Sie vielleicht schon wissen, möchten wir unsere Schulkantine attraktiver gestalten und einige Reformen umsetzen, um unser Essen noch gesünder und schmackhafter zu machen. Wichtig sind uns u.a. die gesunde Ernährung, die Qualität der Lebensmittel, lokaler Anbau, die Zubereitungsmethoden und die Breite des Speiseangebots. Zu den geplanten Reformen würden wir gern Ihre Meinungen und Ideen hören. Bitte beantworten Sie die folgenden zwei Fragen:

1) Was gefällt Ihnen an der Kantine oder dem Essen?

2) Was könnten wir verbessern?

Wenn Sie Fragen zu unseren Dienstleistungen oder den geplanten Reformen haben, stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sabine Heimbach, Kantinenleiterin

Free-Response Question 2 (Freie Antwortfrage 2): Argumentativer Aufsatz

ANWEISUNGEN: Sie werden einen überzeugenden Aufsatz verfassen, den Sie bei einem deutschen Schreibwettbewerb ✍🏾 einreichen. Das Aufsatzthema basiert auf drei begleitenden Quellen, die unterschiedliche Standpunkte zum Thema darstellen und sowohl gedrucktes als auch Audiomaterial umfassen. Zunächst haben Sie 6 Minuten ⏰, um das Aufsatzthema und das gedruckte Material zu lesen. Danach hören Sie das Audiomaterial zweimal; Sie sollten sich dabei Notizen machen. Anschließend haben Sie 40 Minuten, um Ihren Aufsatz vorzubereiten und zu schreiben.

In Ihrem überzeugenden Aufsatz sollten Sie die unterschiedlichen Standpunkte 🤔 der Quellen zum Thema darstellen und auch Ihren eigenen Standpunkt klar darlegen und diesen gründlich verteidigen. Verwenden Sie Informationen aus allen Quellen zur Unterstützung Ihres Aufsatzes. Wenn Sie sich auf die Quellen beziehen, kennzeichnen Sie diese angemessen. Gliedern Sie Ihren Aufsatz außerdem in klare Absätze.

- Quellenmaterial 1 -

Der Zoo – ein Auslaufmodell

Kinder lernen von Zoos, dass es akzeptabel ist, Tiere in Gefangenschaft, weit weg von ihrer natürlichen Heimat gefangen zu halten – in Langeweile, Beengtheit und Einsamkeit. Gerade Zoodirektoren führen eine „dringend notwendige Sensibilisierung der Kinder" für „Artenschutz, Tierschutz oder für den Klimawandel" als Daseinsberechtigung oder als Rechtfertigung für ihre Zoos an. Aber ist die Zurschaustellung und die Erniedrigung eines fühlenden Lebewesens der einzige Weg, Kindern hohe und moderne Moralwertvorstellungen zu vermitteln?

Artenschutz: Tiere lagern statt Lebensräume erhalten

Fakt ist, dass das massenhafte Ablagern von Tieren in „Zoologischen Gärten" oder die wenigen Auswilderungsprojekte das tägliche Sterben von Tierarten auf der ganzen Welt noch nie gestoppt oder auch nur verringert haben – ganz im Gegenteil. Anstatt die absolut uneffektiven Zoos finanziell zu unterstützen, sollte man lieber Projekte fördern, die zum Erhalt der natürlichen Lebensräume und damit zum Erhalt der Tierarten beitragen.

Vermehren, was Geld bringt

Viele in Zoos gehaltene Tierarten sind im Bestand noch nicht einmal gefährdet und werden nie auf eine Freilassung (Auswilderung) vorbereitet. Im Zoo Magdeburg z.B. waren 2008 nur 30 von 150 gehaltenen Arten wirklich bedroht bis stark bedroht. Eher sind Zoos vielmehr daran interessiert, besonders anziehende, exotische und besonders beliebte Tiere zu züchten. Tierbabys sind die Besuchermagnete schlechthin: „Putzige Teddys" oder „Knuddelige Kätzchen", die gerade den Anspruch von besonders „süß" und „niedlich" erfüllen, mit ihrem besonders verspielten Verhalten viele Besucher in den Zoo locken und leere Zookassen füllen.

Was Sie tun können

Besuchen Sie keinen Zoo. Nutzen sie Bücher oder Videodokumentationen, um Ihrem Kind das reale und natürliche Verhalten der Tiere in Freiheit näher zu bringen. Vermitteln Sie Ihren Kindern, dass Tiere ihre Freunde sind, und man Freunde nicht einsperrt. Unterstützen Sie Projekte, die die Lebensräume von bedrohten Tierarten erhalten helfen oder neue schaffen.

- Quellenmaterial 2 -

Bild entnommen von shs.westportps.org.

Wenn ein Kind in den Zoo geht, dann geht es im Durchschnitt 1,9 mal im Jahr.

- Quellenmaterial 3 -

In diesem Hörtext geht es um die Rolle von Zoos in der heutigen Gesellschaft und auch die Meinungen von Zoobesuchern.

Free-Response Question 3 (Freie Antwortfrage 3): Gespräch

ANWEISUNGEN: Sie werden an einem Gespräch 🗣️ teilnehmen. Zunächst haben Sie 1 Minute, um eine Vorschau des Gesprächs zu lesen, einschließlich einer Übersicht über jeden Gesprächsbeitrag. Danach beginnt das Gespräch gemäß der Übersicht. Jedes Mal, wenn Sie an der Reihe sind zu sprechen, haben Sie 20 Sekunden, um Ihre Antwort aufzunehmen ⏺️. Sie sollten so umfassend und angemessen wie möglich am Gespräch teilnehmen.

Thema des Vortrags:

Dies ist ein Gespräch mit Ihrer Freundin Hannah. Sie führen dieses Gespräch, weil Hannah keinen Klavierunterricht mehr machen will.

Hannah - begrüßt Sie und stelle eine Frage

Sie - beantworten die Frage

Hannah - beschreibt ein Problem und stellt eine Frage

Sie - reagieren auf die Frage

Hannah - bittet um Rat

Sie - geben einen Ratschlag

Hannah - stellt eine Frage

Sie - äußern Ihre Meinung und begründen sie

Hannah - stellt eine Frage

Sie - beantworten die Frage

Free-Response Question 4 (Freie Antwortfrage 4): Kultureller Vergleich

Thema des Vortrags:

Welche Rolle spielt die regionale Kultur (z.B. Dialekte, Essgewohnheiten, Traditionen, etc.) in Ihrem sozialen Umfeld? Vergleichen Sie Perspektiven, wo Sie wohnen, mit Perspektiven in deutschsprachigen Regionen. Sie können in Ihrem Vortrag Beobachtungen, Erfahrungen oder das, was Sie gelernt haben, beschreiben.

Zusätzliche Beispielfragen!

Bild entnommen von crowdsurfwork.com.

E-Mail:

Diese E-Mail ist von Andreas Stöger vom Familien- und Jugendamt der Stadt. Sie erhalten diese Nachricht, weil Ihre Stadt ein neues Jugendzentrum bauen möchte.

💡 Von: Andreas Stöger

Betreff: Planung des Jugendzentrums

Liebe(r) Mitbürger(in),

wie Sie vielleicht schon gehört haben, hat die Stadt neulich beschlossen, ein Jugendzentrum zu bauen, das allen Jugendlichen Möglichkeiten zu sportlichen und sozialen Aktivitäten geben soll. Mit dieser E-Mail wollen wir Sie als junge(n) Mitbürger(in) bitten, an der Planung von diesem neuen Gebäude teilzunehmen.

Als Erstes würden wir gern von Ihnen hören: Was für Aktivitäten würden Sie und Ihre Freunde gern in so einem Jugendzentrum machen?

Außerdem suchen wir Freiwillige für eine „Experten-Gruppe" von Jugendlichen, die die Architekten detaillierter beraten werden. Diese Aufgabe ist etwas zeitintensiver, denn die Gruppe würde sich mindestens einmal pro Woche treffen. Bitte teilen Sie uns mit, ob Sie an dieser Gruppe teilnehmen wollen.

Wir sind sehr gespannt, was Sie zu sagen haben. Für alle Fragen stehen wir Ihnen natürlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Stöger - Referent für Jugendfragen Familien- und Jugendamt

Bild entnommen von ionos.com.

Kultureller Vergleich:

Wie beeinflusst die äußere Form der Stadt (z.B. ihre Marktplätze, Parks oder Straßen) das Leben der Menschen in einer deutschsprachigen Region, die Sie kennen? Vergleichen Sie das mit dem Einfluss, den die äußere Form der Stadt auf das Leben der Menschen in Ihrem oder einem anderen sozialen Umfeld hat. Sie können in Ihrem Vortrag Beobachtungen, Erfahrungen oder das, was Sie gelernt haben, beschreiben.

Bild entnommen von idmspot.com.